Sandkasten aus Robinienstämmen
Staketenzaun-Blog
Ein Sandkasten aus Robinienstämmen ist eine sehr robuste und langlebige Lösung. Robinienholz eignet sich besonders gut für den Außenbereich, weil es von Natur aus witterungsbeständig ist und in der Regel nicht chemisch imprägniert werden muss.
So wird der Sandkasten gebaut:
1. Größe festlegen
Für zwei bis drei Kinder ist beispielsweise eine Innenfläche von etwa 1,50 × 1,50 m gut geeignet. Für größere Kindergruppen kann man 2 × 2 m oder mehr einplanen.
2. Robinienstämme auswählen
Geeignet sind möglichst gerade, entrindete Robinienstämme mit etwa 15–20 cm Durchmesser. Für einen stabilen Sandkasten brauchst man je nach Größe ungefähr 4–8 Stämme pro Lage.
3. Untergrund vorbereiten
- Fläche abstecken
- Gras und Humus etwa 10–15 cm tief entfernen
- Boden möglichst eben herstellen
- Eine Schicht Splitt oder Kies einbringen und verdichten
- Darauf kann ein wasserdurchlässiges Unkraut-/Geotextil gelegt werden.
Das verhindert, dass sich Erde und Sand vermischen, und reduziert den Unkrautbewuchs.
4. Robinienstämme aufschichten
Die Stämme werden wie eine kleine Blockhauswand übereinandergelegt.
Für besonders stabile Ecken kann man die Stämme an den Enden überkreuzen und ausklinken. Alternativ lassen sich die einzelnen Lagen mit geeigneten, nicht rostenden Verbindungsmitteln miteinander verbinden.
Bei einem Sandkasten mit zwei bis drei Lagen erreicht man eine angenehme Sitzhöhe von etwa 30–45 cm.
5. Kanten abrunden und schleifen
Das ist bei einem Sandkasten besonders wichtig:
- Scharfe Kanten entfernen
- Oberflächen und Schnittstellen gründlich schleifen
- Übergänge zwischen den Stämmen kontrollieren
6. Sand einfüllen
Verwenden SIe gewaschenen, für Sandkästen geeigneten Spielsand. Bei einem Sandkasten von 1,50 × 1,50 m und einer Sandschicht von etwa 25 cm benötigt man rund 0,56 m³ Sand, also ungefähr 800–900 kg, abhängig von der Schüttdichte.